Tipps für die Steharbeiten

Tipps für die SteharbeitenLangfristige Standarbeit belastet die Beine und den Rücken erheblich. Kurzfristig bedeutet dies, dass jemand weniger produktiv ist und langfristig sogar zu Gesundheitsproblemen führen kann. Der Wechsel zwischen Stehen und Sitzen ist besser für den allgemeinen Blutfluss und wird daher empfohlen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, damit Steharbeit am wenigsten belastend ist. In diesem Artikel gibt unser Spezialist Tipps für Steharbeit.

Gute Körperhaltung

Das Wichtigste bei der Steharbeit ist eine gute Körperhaltung. Stellen Sie Ihre Füße fest auf den Boden und Ihre Zehen gerade aus. Straffen Sie die Gesäß- und Bauchmuskulatur, damit Ihr Becken nicht umkippt. Wechseln Sie auch in der Unterstützung auf Ihrem linken und rechten Bein. Berücksichtigen Sie auch Ihre Arme, wobei die Arbeitshöhe eine große Rolle spielt. Achten Sie darauf, dass die Unterarme möglichst waagerecht liegen und die Arbeit in Ellbogenhöhe ausgeführt wird. Wenn die Arbeitshöhe nicht verstellbar ist, verwenden Sie eine Stufe. 
Stellen Sie als Arbeitgeber sicher, dass die Mitarbeiter wissen, was die beste Haltung für Steharbeit ist, und stellen Sie - wenn nötig - die oben genannten Stufen zur Verfügung. 

Stehhilfe

Ändern Sie die Haltung nach 2 Stunden Steharbeit mit einer Stehhilfe. Eine Stehhilfe gibt wortwörtlich eine Unterstützung im Rücken. Es ist kein Stuhl, sondern ein Hilfsmittel, das Sie beim Stehen unterstützt. Dadurch verschiebt sich der Druck von den Beinen auf das Gesäß, was die Beine entlastet Wenn Sie eine Stehhilfe verwenden, ist es wichtig, dass Sie diese auf die richtige Höhe einstellen und abwechselnd ohne und mit der Stehhilfe arbeiten. Durch die kontinuierliche Verwendung der Stehhilfe wird das Gesäß zu stark belastet. 

Gute Arbeitsschuhe

Gute Arbeitsschuhe sorgen dafür, dass Steharbeit weniger belastend wird. Tragen Sie Schuhe, die sicher und bequem sitzen und - falls nötig - den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die Einlegesohle muss den Konturen des Fußes folgen und die Laufsohle muss stoßdämpfend sein. Achten Sie auch darauf, dass die Schuhe nicht zu eng sind: Langes Stehen kann dazu führen, dass Ihre Füße anschwellen. Wenn die Schuhe zu eng sind, kneift es, was sich nicht angenehm anfühlt. 

Standmatte

Eine Stehmatte erhöht den Komfort beim Durch das Arbeiten auf einer Standmatte steht man auf einer weniger harten Oberfläche, was den Druck auf die Beine reduziert. Außerdem ist eine Standmatte nicht eben, so dass man unbewusst öfter (kleine) Bewegungen macht. Diese Diese Bewegungen regen die Durchblutung der Füße und Beine an und machen diese weniger müde. 

Standmatte

Regelmäßiges Laufen

Achten Sie auch darauf, dass Sie regelmäßig ein Stück laufen. Sie können ein Stück laufen, wenn Sie eine kurze Pause einlegen, aber Sie können auch bestimmte Sachen außer Reichweite legen. Auf diese Weise können Sie nicht anders, als ab und zu ein paar Schritte zu gehen. Das stimuliert die Durchblutung und macht die Beine und den Rücken weniger müde.

Als Arbeitgeber sollten Sie auch versuchen, die Rotation der Aufgaben sicherzustellen. Auf diese Weise können die Mitarbeiter abwechselnd stehend und gehend arbeiten oder vielleicht sogar stehend und sitzend arbeiten. Wenn dies nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass die Mitarbeiter regelmäßig Pausen einlegen und auf guten Möbeln sitzen können.

Nanne Bentvelzen
Fragen zur Steharbeit
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