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Wie wählt man die richtige Tauchpumpe aus?

Eine Tauchpumpe ist im Gewächshaus-Gartenbau eine Pumpe, mit der Sie Wasser abpumpen, z.B. zum Pumpen von Regenwassertanks, zum Pumpen von Drainagewasser oder zum Abpumpen von Regenwasser im Falle einer Überschwemmung. Diese Pumpen werden häufig im Gartenbau eingesetzt. Wie wählt man jedoch die richtige Tauchpumpe aus? In diesem Artikel erklärt unser Spezialist.


Welche Arten von Tauchpumpen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Tauchpumpen. Die gebräuchlichsten Arten im Gartenbau sind sauberes Wasser-, Abwasser-, Abwasser mit Feststoffteilen (Vortex)-, Hochdruck- und Flachsaug-Tauchpumpen. 

  • Reinwasserpumpe: Diese dient zum Abpumpen von sauberem Wasser, wie z.B. sauberem Leckwasser. Diese Pumpe hinterlässt immer eine kleine Wasserschicht, oft von zwei bis zu vier Zentimeter.
  • Abwasserrtauchpumpe: Eine Abwasserrtauchpumpe wird verwendet, um Schmutzwasser, wie z.B. Wasser mit Sand oder Algen, abzupumpen. Die Pumpe ist für kleine, kompakte Schmutzpartikel von 25 bis 35 Millimetern geeignet. Eine Abwassertauchpumpe hinterlässt eine Wasserschicht von vier bis acht Zentimetern.
  • Feststoff-Tauchpumpe (Vortex-Tauchpumpe): Sie dient zum Abpumpen von Wasser, das grobe Schmutzpartikel enthält, die größer als 35 Millimeter sind (größer als ein Sandkorn). Die Größe der Schmutzpartikel, die eine feste Tauchpumpe aufnehmen kann, ist je nach Typ unterschiedlich. Beachten Sie dies also beim Kauf.
  • Hochdruck-Tauchpumpe: Dieser Typ hat mehr Leistung als eine Standard-Tauchpumpe. Dadurch kann die Pumpe auch als Sprinklerpumpe oder als Teichpumpe in einem Silo oder Becken eingesetzt werden.
  • Flachsaugende Tauchpumpe: Dies ist im Prinzip nahezu identisch mit der Frischwasser-Tauchpumpe. Diese Pumpe kann das Wasser jedoch auf ein noch niedrigeres Niveau, nämlich auf einen Pegel von etwa drei Millimetern pumpen. Dies liegt daran, dass der Einlass näher am Boden liegt. Dadurch eignet sich die Pumpe für Situationen, in denen das Wasser vollständig abgepumpt werden muss, oder bei einem sehr niedrigen Wasserstand.

Hinweis: Bestimmte Stoffe dürfen niemals gepumpt werden, wie z.B.:

 

  • Ätzende, leicht entzündliche oder explosive Stoffe (z.B. Pflanzenschutzmittel oder Benzin)
  • Fett und Öl
  • Salzwasser (dies darf nur mit einer speziellen Salzwasser-Tauchpumpe gefördert werden)

Tauchpumpe mit Schwimmer

Die oben genannten Arten von Tauchpumpen können mit oder ohne Schwimmer ausgestattet werden. Ein Schwimmer sorgt dafür, dass die Tauchpumpe automatisch aktiviert wird, wenn sie sich im Wasser befindet. Sie können auch einen Kugelschwimmer verwenden, um den Wasserstand einzustellen, so dass die Pumpe automatisch stoppt, wenn der gewünschte Wasserstand erreicht ist. Der Vorteil dabei ist, dass die Tauchpumpe niemals trocken laufen kann. In diesem Fall können Sie die Tauchpumpe jederzeit eingeschaltet lassen.

 

Es gibt Modelle mit externen Schwimmern. Diese sind zuverlässig, benötigen aber ausreichend Platz. Es gibt auch Modelle mit eingebauten Schwimmern. Der Vorteil eines Modells mit eingebautem Schwimmer ist, dass weniger Platz benötigt wird. Deshalb werden diese häufig in Kondensationsgruben eingesetzt. Der Nachteil eines eingebauten Schwimmers ist, dass er empfindlich auf Verschmutzung reagiert und nicht einstellbar ist.

Tauchpumpe ohne Schwimmer

Eine Tauchpumpe ohne Schwimmer kann nicht auf einen bestimmten Wasserstand eingestellt werden; sie schaltet sich beim Einstecken des Steckers ein und beim Entfernen des Steckers wieder aus. Bei Verwendung dieser Pumpe müssen Sie daher darauf achten, dass die Pumpe nicht trocken läuft. Eine Tauchpumpe mit einem oberen Auslass kühlt sich mit dem abgepumpten Wasser ab, da dieses Wasser am Motor entlang fließt. Wenn das gesamte Wasser abgepumpt ist und die Pumpe weiterläuft, kann sie sich nicht selbst kühlen und läuft daher trocken. Vermeiden Sie dies, denn Trockenlauf verursacht Schäden und im schlimmsten Fall sogar Verbrennung. Sie können dies verhindern, indem Sie die Pumpe überwachen, solange sie eingeschaltet ist, oder indem Sie einen externen Schwimmer (Konstruktion) verwenden.

Die zu pumpende Wassermenge

Die Wahl eines bestimmten Tauchpumpentyps hängt auch von der zu fördernden Wassermenge ab. Je mehr Wasser Sie pumpen wollen, desto höher muss die Kapazität der Tauchpumpe sein.

Maximale Tauchtiefe

Jede Tauchpumpe hat eine maximale Tauchtiefe (auch Förderhöhe genannt). Dies ist die maximale Tiefe, in der Sie die Pumpe platzieren können, ohne dass sie sich automatisch abschaltet. Bei den meisten Pumpen sind es sieben Meter, aber es gibt auch Pumpen, die tiefer oder weniger tief sein können. Dies ist abhängig vom Druck der Pumpe.

Anschlussmaterial

Um eine Tauchpumpe anzuschließen, benötigen Sie einen Schlauch. Der Durchmesser des Schlauches ist abhängig vom Anschluss der Pumpe. Dies ist in den Spezifikationen der Pumpe zu finden. Achten Sie auch darauf, dass der Schlauch lang genug ist.

Für "Hausgarten- und Küchenmodelle" befestigen Sie den Schlauch einfach mit einer Schlauchschelle. Bei größeren Modellen mit mehr Kapazität wird der Schlauch mit einer GK-Kupplung oder einer PVC-Kupplung befestigt. Achten Sie beim Kauf einer GK- oder PVC-Kupplung auf den richtigen Draht und prüfen Sie auch, ob Sie eine Kupplung mit Innen- oder Außendraht benötigen.

Hinweis: Eine Tauchpumpe ist immer mit einem angegossenen Stecker ausgestattet. Wenn Sie eine Tauchpumpe anschließen, beachten Sie, dass die Garantie erlischt, wenn Sie diesen Stecker durchtrennen (z.B. wenn Sie das Kabel durch eine Wand ziehen wollen).

Wichtige zusätzliche Punkte

Bei der Verwendung einer Tauchpumpe sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Achten Sie darauf, dass die Temperatur der gepumpten Flüssigkeit niemals das Maximum überschreitet. Bei den meisten Pumpen sind dies 40°C, aber überprüfen Sie dies immer im Handbuch.
  • Stellen Sie die Pumpe auf einen stabilen Untergrund.
  • Achten Sie darauf, dass die Ansaugöffnungen unter der Pumpe nicht verstopft sind.
  • Wenn Sie eine Pumpe mit Schwimmer haben, achten Sie darauf, dass sich der Schwimmer frei bewegen kann.
  • Heben Sie die Pumpe niemals am Stromkabel oder Schwimmer an, sondern verwenden Sie ein Seil.
  • Eine Tauchpumpe kann sich verstopfen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pumpen regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls reinigen. Überprüfen Sie eine Frischwasserpumpe monatlich und eine Abwasserpumpe wöchentlich auf Verstopfungen.

Contra-Stecker

Eine Tauchpumpe kann sich aus mehreren Gründen überhitzen. Bessere Pumpen sind serienmäßig mit einem Clixon ausgestattet, welcher die Pumpe davor schützt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Pumpe automatisch wieder anläuft, sobald sie ausreichend abgekühlt ist. Wenn Ihre Pumpe nicht mit einem Clixon ausgestattet ist, können Sie einen Gegenstecker verwenden. Ein Contra-Stecker sorgt dafür, dass die Pumpe bei Überlastung der Pumpe dauerhaft abgeschaltet wird. Dadurch wird verhindert, dass die Pumpe durch viele Neustarts (wie bei einer Pumpe mit Clixon) oder Verbrennung (bei einer Pumpe ohne Clixon) beschädigt wird.

 

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