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Lepinox Plus 1 kg

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Lepinox Plus 1 kg

Artikel-Nr. 185820530

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kg
Karton = 12 kg
kg = 1 Stück
Palette = 300 kg
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Zulassung

Zulassungsnummer Abverkaufsfrist Aufbrauchfrist
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Beschreibung

Zusammensetzung von Lepinox Plus mit Bacillus thuringiensis kurstaki

Der Wirkstoff von Lepinox Plus ist Bacillus thuringiensis kurstaki (Stamm EG 2348) mit einem Gehalt von 150g/kg .
32.000 Internationale Einheiten/mg.
(enthält ca. 600 g/kg Kaolin (Al.-silikat) als Füllstoff)

Wirkungsweise von Lepinox Plus

Lepinox Plus bekämpft Schmetterlingsraupen im Gemüsebau, Obst- und Weinanbau. Die Raupen müssen das Präparat mit der Nahrung aufnehmen damit es wirkt. Es sollten schon die ersten Larvenstadien bekämpft werden, da diese am empfindlichsten gegenüber dem Wirkstoff sind und den geringsten Schaden verursachen. Nachdem die Raupen eine ausreichende Menge des Bacillus thuringiensis kurstaki aufgenommen haben, stellen sie die Nahrungsaufnahme ein und richten folglich keinen Schaden mehr an. Beim Abbau im Magen werden spezifische Proteinkristalle freigesetzt. Diese Proteinkristalle führen schließlich zum Absterben der Raupe. Allerdings können sie noch mehre Tage an der Pflanze verweilen, bevor sie sterben. Die Raupen bewegen sich zunächst langsamer und verfärben sich wenn sie sterben schließlich schwärzlich.

Lepinox Plus wird bis zur höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge als nicht bienengefährlich und nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten, Raubmilben und Spinnen eingestuft.


Ausbringung bacillus thuringiensis kurstaki

Eine Woche nach Flug der Falter gegen die Larvenstadien L1 und L2 einsetzen. Bestimmung des Flugzeitpunktes mittels Pheromonfallen. Für gleichmäßige und ausreichende Benetzung der Blätter mit Bacillus thuringiensis kurstaki sorgen. Die Wassermenge variiert je nach Pflanzenhöhe zwischen 500 und 1.500 l/ha (pH Werte von mehr als 8 sollten in der Spritzbrühe vermieden werden). Die Behandlung nach 7 bis 10 Tagen wiederholen. Pro Kultur und Jahr sind maximal 3 Behandlungen mit Bacillus thuringiensis kurstaki zugelassen.


Der Lebenszyklus von Bacillus thuringiensis Kurstaki in Lepinox Plus

Der Lebenszyklus des Bacillus thuringiensis kurstaki in Lepinox Plus besteht aus zwei Phasen: der vegetativen Zellteilung und der Sporenbildung. Nach Aufnahme durch die Raupe produziert der Bacillus thuringiensis kurstaki Proteinkristalle. Die Proteinkristalle werden durch spezifische Enzyme im Darmsystem der Raupe abgebaut. Dies kann nur in einer alkalischen Umgebung mit einem pH-Wert von 9 oder mehr im Körper der Raupe geschehen. Die daraus resultierende Reaktion schädigt die Darmwand und die bakteriellen Sporen können sich dort weiter ausbreiten. Einmal in der Körperhöhle angekommen, können sich die Bakterien auch vermehren. Durch den daraus resultierenden Stoffwechsel wird die Raupe gelähmt und hört deshalb auf zu fressen. Der Zeitraum zwischen dem Sprühen und dem Absterben der Raupe beträgt etwa 3-5 Tage. Tote Raupen sind in der Kultur leicht zu sehen. Die Überbleibsel hängen dann an der Unterseite des Blattes an den Hinterbeinen hinunter oder fallen durch Austrocknung auf den Boden.


Lagerung/Haltbarkeit von Lepinox Plus:

In einem belüfteten Pflanzenschutzmittellager, kühl, trocken und frostfrei lagern. Angebrochene Verpackungen sorgfältig verschließen. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Bei Raumtemperatur (21-24C) ist das Produkt 3 Jahre haltbar.

Wartezeiten nach der Anwendung: KEINE

 

Mischbarkeit von Lepinox Plus:

Lepinox Plus kann mit den meisten Pflanzenschutzmitteln gemischt werden. Ausgenommen sind hoch alkalische (z.B. Bordeauxbrühe, Kalk, Kaliwasserglas, basische Dünger, Kaliumbicarbonat, u.v.m.) und einige Blattdünger.
Es wird empfohlen, den pH der Mischbrühe zu stabilisieren, zum Beispiel durch Wasserkonditionirungsmittel.

Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Dieses Produkt ist zur Anwendung auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen vorgesehen. Ein Einsatz auf sonstigen Freilandflächen („Nichtkulturland“, insbesondere befestigte Wege und Plätze bzw. Flächen für die Allgemeinheit) ist ohne Genehmigung nicht erlaubt.

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